Starke Kommunen, starkes Wattenscheid

Kommunen leben davon, dass sie attraktiven Raum für ein solidarisches Miteinander bieten. Für mich bedeutet das, dass die Stadt für alle Generationen gleichermaßen zugänglich seien muss und ihre Attraktivität allein daraus resultiert, wie gut sie schafft, Menschen an ihr teilhaben zu lassen. Diese Erkenntnis ist nicht die Lösung - im Gegenteil: Sie ist der Auftackt zur Bewältigung einer großen Herausforderung, nämlich der beispielsweise ein Stadtzentrum trotz Amazon attraktiv zu halten, Wege zu finden, die es Fußgänger*innen, Rad- und Rollerfahrer*innen und Autofahrer*innen gleichzeitig angenehm macht, die Wege zu nutzen und eine nidrigschwellige Kulturförderung zu ermöglichen. Doch das Gelingen dieser Punkte verbessert das Leben der Menschen direkt, konkret, vor Ort - Deswegen will ich helfen, gute Antworten auf die skizzierten Fragen zu finden.

 

Im Folgenden ein kleiner Auszug:

 

Quo vadis Wattenscheid

Wattenscheid ist ein Stadtteil, den seine Diversität ausmacht. Wattenscheid ist bunt. Wattenscheid verfügt aber auch über spannende Räume für Kultur wie die Stadthalle, die Freilichtbühne oder die Waldbühne. Zudem bietet Wattenscheid einen erstklassigen Leichtathletikverein, zahlreiche Fußballvereine, darunter auch "meine" SG Wattenscheid 09 und andere Sportangebote. Kurzum: Wattenscheid ist attraktiv für Familien aller Art. Dabei sind die Teile Wattenscheid unterschiedlich geprägt und bieten deswegen auch verschiedenen Räume für die unterschiedlichsten Anforderungen der verschiedenen Familien. Hier gilt es die Diversität zu wahren während gleichzeitig der Austausch gesucht wird. Die Impulse dazu können am besten direkt vor Ort entstehen.

 

Zu einem attraktiven Wattenscheid gehört aber auch die Anbindung an andere Städte, um die Stadt beispielsweise für Pendler*innen attraktiv zu machen. Der RRX wird dies mit der stärkeren Einbeziehung des Bahnhofs in Höntrop ermöglichen. Mir ist aber genauso wichtig, dass der Bahnhof Wattenscheid selbst dabei nicht an Bedeutung verliert, schließlich kann er durch die Möglichkeit, ihn zum Park-And-Ride-Bahnhof auszubauen Eckpfeiler der Städteplanung Wattenscheids werden.


Wesentlich ist ebenfalls, dass Wattenscheid mit dem Stadtgarten, dem Park am Ehrenmahl und dem Park Südpark in Höntrop drei attraktive Naherholungsgebiete bietet. In Höntrop entsteht dabei in nächster Zeit ein neues Hallen- und Freibad, der Park am Ehrenmahl wird erweitert und dabei in seinen Angeboten ausgebaut. Hier bewegt sich etwas!
 

Wichtig für Wattenscheid insgesamt ist aber, dass das Zentrum Wattenscheids: Die Innenstadt muss wieder fluktorieren. Darum darf sie nicht nur für Autofahrende attraktiv sein. Die Fußwege rund um die Innenstadt müssen erweitert werden, die Hauptverkehrsstraßen stärker um die Innenstadt herum verlagert werden. Dabie kann der August-Bebel-Platz zu einer Shared-Use-Area werden, den sich zu Fuß gehende, Autofahrende und andere Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt teilen. Die Fassaden in der Innenstadt bieten hohes Potenzial, sie sollten wieder hergerichtet werden, um ihre optische Schönheit sichtbar zu machen. Durch diese Zugangs- und optischen Verbesserungen würde das Verweilen in der Innenstadt attraktiver, so dass auch der Einkaufsstandort gestärkt würde. Wattenscheid könnte, angebunden an Spielmöglichkeiten, Vereine und mit Freilichtbühne und Stadthalle, zwei wesentliche Wattenscheider Kulturstätten, so den so wichtigen Mittelpunkt zurückerlangen.

 

Übrigens: Ich setzte mich für ein "Shoppe in deiner Stadt"-Ticket für den ÖPNV ein, dass Menschen, die mit Bus und Bahn in die Bochumer, Gelsenkirchener oder Wattenscheider Innenstadt fahren und dort einkaufen, eine kostenlose Rückfahrt ermöglichen würde und so eine Anbindung der Innenstadt ohne Autoabhänigkeit schaffen könnte. Zudem würde dies den öffentlichen Druck auf die Ausweitung des ÖPNVs einerseits und die Schaffung eines fahrscheinfreien Nahverkehrs anderseits verstärken.

 

Apropos Kultur: Kultur ist mir sehr wichtig, ich komme von der Kultur. Ich möchte, dass die kulturellen Möglichkeiten Wattenscheids über die aktuelle Populärkultur hinausgehen und die genannten Spielstädten auch freien, jungen und unabhänigen Künstler*innengruppen beispielsweise für moderne Literaturformate, Bandcontests und ähnliches zur Verfügung gestellt werden. Kultur belebt die Stadt.

 

Soweit die grobe Skizzierung meiner Vorstellungen für die Stadtentwicklung Wattenscheids ohne auf aktuelle konkrete Fragestellungen einzugehen, denn das würde, ob ihrer Vielzahl, den Rahmen dieser Seite sprengen. Dennoch bin ich gewillt, auch zu diesen Stellung zu beziehen und tue dies im Blog dieser Website.

Jan Bühlbecker.

Ein Typ. Und jede Menge Buchstaben.

Das bin ich. Schön, dass Sie meine Internetseite besuchen! Herzlich Willkommen!

Kurzbio:

Jan Bühlbecker ist Poetry Slam Poet, Jungsozialist und Sozialdemokrat. Er liebt Queer-Feminismus, Fußball, das Existenzrecht Israels & Hashtags.

 

Stimmen:

"Der krasseste Wattenscheider seit James Bond." Sebastian 23

"Ein interlektuelles Feuerwerk." WAZ

 

Künstlerisches Portfolio unter "Ein Typ. Und jede Menge Buchstaben." Politisches Engagement unter "Ein Typ. Und jede Menge Politik."

 

Für weitere Infos und ein persönlicheres Bild, gucken Sie gerne hier:

- Facebook

- Twitter

- Instagram

 

Bei Lob, Kritik oder Anregungen: kontakt@jan-buehlbecker.de

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
CC-BY-NC-ND by Jan Bühlbecker 2018